Imagery Rescripting

Prof. Dr. Thomas Ehring

Imagery Rescripting wird im Rahmen verschiedener Therapieansätze zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung eingesetzt, u.a. der Kognitive Therapie nach Ehlers und Clark (Ehlers, 1999), dem Imagery Rescripting and Reprocessing (IRRT) (Schmucker & Köster, 2014), dem Imagery Rescripting (ImRs) (Raabe, Arntz, Marquenie, Ehring, & Kindt, submitted) oder der Schematherapie (Young, Klosko, & Weishaar, 2008). Das Grundprinzip besteht in der imaginativen Auseinandersetzung mit belastenden Erinnerungen. Nach einer Konfrontation mit dem tatsächlichen Geschehen findet ein „Überschreiben“ dieser Erinnerung in Form der Entwicklung von Bewältigungsbildern und/oder der Integration korrektiver Informationen und neuer Bewertungen statt. Der Vortrag stellt im ersten Teil das Grundprinzip des Imagery Rescripting und die verschiedenen Varianten anhand klinischer Beispiele vor. Im zweiten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung eines ein theoretischen Modells zur Wirkweise dieser Intervention sowie der Darstellung neuerer empirischer Befunde zur Effektivität und den Wirkmechanismen von Imagery Rescripting.

Ehlers, A. (1999). Posttraumatische Belastungsstörungen. Göttingen: Hogrefe.
Raabe, S., Arntz, A., Marquenie, L., Ehring, T., & Kindt, M. (submitted). Imagery Rescripting for PTSD related to childhood abuse.
Schmucker, M., & Köster, R. (2014). Praxishandbuch IRRT: Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy bei Traumafolgestörungen, Angst, Depression und Trauer. Stuttgart: Klett Cotta.
Young, J. E., Klosko, J. S., & Weishaar, M. E. (2008). Schematherapie: Ein praxisorientiertes Handbuch. Paderborn: Jungfermannsche Verlagsbuchhandlung.