• Mainz neu

Matthias Berking & Ingrid Titzler

Matthias Berking arbeitete nach seinem Studium zusammen mit Klaus Grawe an der Universität Bern. Im Rahmen eines SNF-Stipendiums war er von 2006 bis 2008 Gastdozent an der University of Washington und arbeitete dort zusammen mit Marsha Linehan und Alan Marlatt. Nach der Rückkehr aus den USA schloss er seine Habilitation an der Universität Bern ab und leitete dort im Rahmen eines Ambizione-Stipendiums für fortgeschrittene Nachwuchswissenschaftler ein Forschungsprojekt zur Emotionsregulation bei psychischen Störungen. Nachdem er ab 2008 zusätzlich eine Gastprofessur für Evaluation und Intervention an der Leuphana Universität Lüneburg innehatte, folgte er einem Ruf auf eine (W2-)Professur für Psychotherapieforschung an der Philipps-Universität Marburg. Seit Januar 2014 ist er Lehrstuhlinhaber der Klinischen Psychologie und Psychotherapie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und Leiter der Hochschulambulanz für Psychologische Psychotherapie (HAP) der FAU. Matthias Berking ist approbierter Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor.

Ingrid Titzler ist M.Sc.-Psychologin, approbierte psychologische Psychotherapeutin, Diplom-Kommunikationswirtin. Ihr Fachgebiet ist die Durchführung, Evaluation und Implementation von e-Mental Health Lösungen zur Prävention und Behandlung von psychischen Erkrankungen. Nach dem Studium der Psychologie und klinisch praktischer Tätigkeit am Universitätsklinikum Erlangen in der stationären Versorgung von psychisch erkrankten Patienten, arbeitet Frau Titzler seit Mai 2014 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleitung von EU- und Industrie-Forschungsprojekten am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Erlangen-Nürnberg in der Arbeitsgruppe E-Mental Health. 

Apps als Mittel zur Förderung des Therapieprozesses – Leerer Hype oder sinnvolle Ergänzung?

Vortrag – Matthias Berking

Die Entwicklung und Erforschung von Apps zur Förderung der psychischen Gesundheit boomed wie nie zuvor. Die meisten dieser App sind jedoch als Selbsthilfe-Instrumente konzipiert, die allenfalls um einen vergleichsweise geringen Support durch einen „E-Coach“ ergänzt werden. Konzepte, die auf eine Integration von Apps in „face-to-face“-Therapien bzw. auf eine App-basierte Förderung des therapeutischen Prozesses abzielen, finden sich dagegen kaum. Vor diesem Hintergrund sollen im Vortrag aktuell verfügbare Apps sowie Ideen zur Nutzung von Apps als integrales Element therapeutischer Behandlungen vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden.

Internet- und mobilbasierte Interventionen in der Psychotherapie

Workshop – Ingrid Titzler