Michael Simons – Stopp die Dominos! Metakognitive Therapie mit Kindern und Jugendlichen

13. September, 18:00 Uhr

Die Metakognitive Therapie (MCT) nach Adrian Wells versteht sich als eine Weiterentwicklung der Kognitiven Therapie. Im Fokus stehen nicht „dysfunktionale“ Gedanken und Überzeugungen der Patient*innen, sondern Denkprozesse (z.B. sich Sorgen machen und Grübeln), Aufmerksamkeits- und Verhaltensprozesse sowie metakognitive Überzeugungen zu den Denkprozessen (z.B. „Ich kann nicht mehr aufhören nachzudenken“). Studien belegen die gute Wirksamkeit der MCT für verschiedene Angst- und Zwangsstörungen, Depression und Posttraumatische Belastungsstörungen. Insbesondere durch die Verwendung von Metaphern können die ursprünglich für Erwachsene entwickelten Interventionen gut für Jugendliche und auch Kinder adaptiert werden.

Anmeldung

Literatur:

Simons M (2016): Die Ohnmacht der Gedanken –  Metakognitive Therapie für Kin-der und Jugendliche. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 44, 423–431.

Simons M (2018): Metakognitive Therapie mit Kindern und Jugendlichen. Weinheim: Beltz.

 

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und leitender Psychologe an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Uniklinik Aachen, u.a. Leiter der Traumaambulanz. Erster deutscher Absolvent der „MCT Masterclass“ (Level 1 und 2; 2009 – 2012) von Adrian Wells und Hans Nordahl. Langjährige Dozententätigkeit an verschiedenen KVT-Instituten (Themen: PTBS, Zwangs- und Angststörungen, Depression, SVV, Borderline, Therapiebeziehung, Metakognitive Therapie).

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